AKTUELLE PROJEKTE

Landesgartenschau 2026: Bewerbungsstart für die Region Mittelmosel

Herausforderungen im ländlich geprägten Raum enden nicht an Gemeindegrenzen. Die aktualisierten Bewerbungsleitlinien für Landegartenschauen in Rheinland-Pfalz eröffnen nun die Möglichkeit eines kooperativen Ansatzes, bei dem sich auch kleinere und mittlere Städte und ländliche Regionen um die Austragung bewerben können. Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie von BGHplan bewerben sich die Verbandsgemeinden und die Städte Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach gemeinsam um die Austragung der LGS 2026. Mit der „Zukunftswerkstatt“ Landesgartenschau bietet sich die Chance, die Region über gemeinsame Ziele und Lösungsansätze enger zu vernetzen und sozialen Zusammenhalt, ökologische Qualitäten und wirtschaftliches Wachstum in der Region zu fördern – die Region wächst zusammen.


Aufwertung des Deutsch-Französischen Gartens in Saarbrücken Renaturierung des Pulverbaches 3. BA

 Im Deutsch Französischen Garten im sogenannten „Tal der Jugend“ wurde der Pulverbaches über eine Länge von 375 m renaturiert. Bestehende Verrohrungen wurden abgebrochen und der natürliche Verlauf des Pulverbaches bis kurz vor die Einmündung in den Deutschmühlenweiher weitergeführt.  Nach Fertigstellung der Maßnahme fügt sich der Bachlauf natürlich in die Talaue ein, das Tal der Jugend präsentiert sich nun als offener Talraum, durchflossen von einem sanft schwingenden Bachlauf. Aufgrund der differenzierten Erschließungsstruktur des DFG, verbleiben die letzten Meter der Verrohrung unterhalb der Erschließungstrasse bestehen.

 

Bestandteil der Maßnahme war zudem die Errichtung einer Stahlbrücke zur Bachquerung. Die Querung wird in der Folgemaßnahme „Touristische Aufwertung Tal der Jugend –Spiellandschaft und Wegebau“ an neu anzulegende Wege angebunden werden.


Aufwertung des Deutsch-Französischen Gartens in Saarbrücken „Touristische Aufwertung Tal der Jugend –Spiellandschaft und Wegebau“

 Im Deutsch-Französische Garten (DFG) in Saarbrücken ist im sogenannten „Tal der Jugend“ zum Herbst 2021 eine neue Spiellandschaft fertiggestellt worden. In einer kürzlich renaturierten Talaue fügen sich nun ein Kleinkinderspielplatz, ein Wasserspielplatz und eine Kletterlandschaft spielerisch beidseitig entlang des Bachufers ein. Die dazwischen liegende Wiese in der Talaue bietet reichlich Raum für Picknickplätze und Bewegungsspiel. Ein zeitgemäßes und attraktives Spielangebot ist neben neuen Wegeangeboten, die ein Spazieren mit „Naturerleben“ ermöglichen geschaffen worden.

 

Die Maßnahme wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

 


Erweiterung des Industrieparks Region Trier „Erfolgt“

 Der Industriepark Region Trier (IRT) wird um ca. 45 ha erweitert. Dazu musste zunächst ein Raumordnungsverfahren durchgeführt werden, das 2017 mit der Feststellung der Raum­verträglichkeit abgeschlossen wurde, wobei zahlreiche Auflagen einzuhalten waren.

 

Die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren – Raumordnungsstudie, Alternativenprüfung, Umweltverträglichkeitsstudie – wurden von BGHplan erstellt, ebenso der Umweltbericht zur FNP-Änderung und zum Bebauungsplan. Umfangreiche Untersuchungen waren hierbei erforderlich, von Lärm über Schadstoffemissionen bis hin zum Wasserhaushalt. Das hydrologische Gutachten wurde dabei von BGHplan vorgelegt, ebenso die Planung externer Kompensationsmaßnahmen. 

 

Am 2. August 2021 erfolgte der 1. Spatenstich durch Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die Landräte Gregor Eibes und Günter Schartz, Bürgermeister Wolfram Leibe (Stadt Trier), und die Bürgermeister*innen der beteiligten Verbandsgemeinden Schweich und Wittlich-Land sowie der Ortsgemeinde Hetzerath, auf deren Gemarkung die Erweiterung stattfindet.


Photovoltaikanlage Lauperath: Raumordnungsverfahren abgeschlossen - Beginn der Offenlage zum Bebauungsplan

 Am Standort Lauperath in der Verbandsgemeinde Arzfeld betreut BGHplan das Bebauungsplanverfahren zur Umsetzung einer Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Auf einer Fläche von ca. 9 Hektar sollen Solarmodule mit einer Leistung von ca. 7 Megawatt errichtet und betrieben und so ein Beitrag zum Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien geleistet werden. Gerade im Zusammenhang mit größer werdenden Standorten für Freiflächenphotovoltaik-Anlagen müssen raumordnerische und naturschutzfachliche Aspekte immer stärker in den Fokus gerückt werden. Für den Standort in Lauperath wurde im Juni 2020 die notwendige vereinfachte raumordnerische Prüfung positiv abgeschlossen. Hieran anschließend erfolgt die Offenlage im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens.

 


Bänder des Lebens im Hunsrück:                                Erarbeitung des Pflege- und Entwicklungsplans im Naturschutzgroßprojekt

Ziel des Naturschutzgroßprojektes „Bänder des Lebens im Hunsrück“ ist die Aufwertung und insbesondere die Vernetzung selten gewordener Biotope mit der für die Region charakteristischen Tier- und Pflanzenarten. Hierunter fallen insbesondere Hang- und Niederwälder, Bachauen und Moore, Felsen sowie artenreiche Wiesen. Ein genauso hoher Stellenwert wie der Vernetzung der Biotope wird der Vernetzung von Menschen und Projekten im Projektgebiet zugeschrieben, um die Weiterentwicklung naturschutzorientierter Bewirtschaftungsformen voranzutreiben.

 

BGHplan ermittelt im Rahmen des Pflege- und Entwicklungsplanes das Vorkommen sowie die Vernetzungsmöglichkeiten wichtiger Leit- und Zielarten und erarbeitet Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung hierfür relevanter Lebensräume.

 

Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz. Die Landkreise Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg haben gemeinsam mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz die Trägerschaft für das Projekt übernommen.

 


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