AKTUELLE PROJEKTE

Platz an der Synagoge in Wittlich

 

Ende 2017 wurde der Platz an der Synagoge in Wittlich fertig gestellt. Entstanden ist ein vielseitig nutzbarer städtischer Freiraum. Durch die Ausbildung eines leicht erhöhten Podestes bietet die Fläche eine Nutzungserweiterung des Veranstaltungsortes Synagoge. Unter einem Baumdach aus Schnittplatanen werden 3 Sitzbänke zum Verweilen angeboten. Städtebaulich betont die Platzgestaltung den Baukörper der Synagoge und unterstreicht seine kulturelle wie städtebauliche Bedeutung.

 

 

 


Raumordnungsverfahren zur Erweiterung des Industrieparks Region Trier abgeschlossen

Das Raumordnungsverfahren zur Erweiterung des Industrieparks Region Trier (IRT) um ca. 45 ha wurde mit einem positiven Bescheid der SGD-Nord abgeschlossen. Die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren – Raumordnungsstudie, Alternativenprüfung, Umweltverträglichkeitsstudie – wurden von BGHplan erstellt. Der Konflikt um die Flächenbeanspruchung landwirtschaftlicher Betriebe konnte durch eine Vielzahl von Gesprächen mit den Betroffenen und Fachstellen gelöst werden. Die Erweiterung des IRT wurde erforderlich, weil das bestehende Industriegebiet keine vermarktungsfähigen Flächen mehr besitzt. 2019 soll der Bebauungsplan für die Erweiterung unter Beteiligung von BGHplan erstellt werden, damit 2020 mit der Erschließung begonnen werden kann.

 


Lieserufer in Wittlich

Das „Gesicht der Lieser“ hat sich in den vergangen Wochen bereits deutlich verändert. Der Rommelsbach wurde renaturiert und strömt nun frei in die Lieser. Der neue Themenspielplatz ist fertiggestellt und steht kurz vor seiner Eröffnung. Dann kann der Bachlauf mit Kletterschiffen und Wasserspielgeräten von den „kleinen Wittlichern“ und ihren Gästen erobert werden.

Auch der zweite Bauabschnitt zur Verlegung der Feldstraße und Umgestaltung des Platzes an der Lieser hat bereits begonnen. Nach der Säubrennerkirmes folgt die Herstellung der rund 75 m langen Treppenanlage mit vielfältigen Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser und bringt somit die Stadt an den Fluss.

 

Bauleitung: in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Reihsner (Wittlich)


Mehringer Laach wieder angebunden

Im Dezember 2016 konnten die Bauarbeiten zur unterstromigen Wiederanbindung der Mehringer Lach an die Mosel erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Beim Ausbau der Mosel zur Großschifffahrtsstraße war die Stillwasserfläche "Mehringer Laach" als Seitenarm der Mosel zum Schutz der Fische vor Wellenschlag und Hochwasser sowie zur Bereitstellung von Laichplätzen und Aufwuchsstätten für Jungtiere angelegt worden. Dabei wurden seinerzeit auch zwei Betonrohre verlegt, die jedoch rasch durch Sedimenteintrag verstopften, so dass die Mehringer Laach nur noch oberstromig zur Mosel hin geöffnet war und keine ausreichende Durchströmung mehr erfolgte. Bei Moselhochwasser wurde regelmäßig viel Material (Holz, Plastikteile, Geschwemmsel) in die Laach eingetragen und führte hier zu Problemen (Verlandungs- und Fäulnisprozesse mit entsprechender Geruchsentwicklung). Regelmäßig musste das Treibgut mit hohem finanziellem Aufwand beseitigt werden.

 

Im Auftrag der SGD Nord wurden durch BGHplan Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung des ökologischen Zustands und der Erhohlungsfunktion erarbeitet. Im Juli 2016 wurde die wasserrechtliche Genehmigung zur Wiederanbindung an die Mosel erteilt und im Oktober 2016 wurden die Bauarbeiten beauftragt.

 

Nach Herstellung des Durchstichs ist eine Insel entstanden. Hier liegen derzeit noch einige Privatgrundstücke, deren Zufahrt durch eine Furt gewährleistet ist. Ziel der Ortsgemeinde Mehring und des Forstamtes Trier ist es, alle Grundstücke in die öffentliche Hand zu überführen, so dass in einem späteren zweiten Bauabschnitt die Furt zurückgebaut und die angestrebte vollständige Öffnung der Laach zur Mosel hergestellt werden kann. Auf der verbleibenden Insel kann sich dann ein naturnaher Auwald entwickeln.


Fleischstraße 57

54290 Trier

 

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